3. Bunter Abend

Musik, Tanz und gute Laune: Der Bunte Abend

 „Kaum zu glauben, aber wahr, Dreigestirn statt Prinzenpaar!“- Der bunte Abend, der jedes Jahr am Samstag vor Weiberdonnerstag stattfindet, war 2019 ganz der karnevalistischen Sensation des vergangenen Jahres gewidmet, dem 1. Ulmener Dreigestirn.

Die Laune im voll besetzten Bürgersaal beim 2. Bunten Abend war großartig. Im Programm jagte ein Highlight das nächste. Einen wesentlichen Anteil an der guten Stimmung hatte auch die Band Crossbeat, die eine bunte Mischung aus Karnevals- und Partymusik in petto hatte. Moderationsneuling Dieter Zenner meisterte sein Debut mit Bravour. Traditionsgemäß eröffnete die Kinder- und Jugend KG das Programm. Nach diesem gelungenen Auftritt präsentierte sich das erste Ulmener Dreigestirn mit einer kreativen musikalischen Darbietung, eigens komponiert von Helmut Schmitt für Prinz Marc I., Bauer Sebastian und Jungfrau Sascha.

Vor der schönen Kulisse von Funken, Elferrat und Dreigestirn auf der Bühne wurden Dominik Hens, Adjudant des Elferrates, Zugmeister des Rosenmontagszuges und ehemaliges Mitglied des Vereinsvorstandes, und Sascha Denkel, Geschäftsführer der Burgnarren und 2019 als Jungfrau im Dreigestirn unterwegs, mit dem Presseorden der Rheinzeitung ausgezeichnet. Beide engagieren sich seit vielen Jahren im Verein und sind immer zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. „Ohne euch beide läuft im Ulmener Karneval gar nichts“, betonte die Vorsitzende Nadine Michels.

Musik und Tanz prägten jetzt den Abend. Die Ulmener Burgfunken überzeugten ebenso mit Ausstrahlung und Eleganz wie die Garde aus Wallenborn.

Eine echte Stimmungsbombe war die Eifler Karnevalsband „Die Schlafmützen“.

Der Spielmannszug präsentierte ein karnevalistisches Potpourri, die Üßbachlerchen aus Meiserich verbreiteten mit ihrem Gesang gute Laune und Helmut Schmitt, eine Ikone des Ulmener Karnevals, begeisterte mit seinen selbstgeschriebenen Titeln über die kleine Stadt am Maar.

Den Abschluss bildete die Showtanzgruppe Stubbibären. Mit atemberaubender Akrobatik und fantastischen Kostümen reisten die Tänzerinnen und Tänzer durch die Zeit: Von der Industrialisierung in das antike Ägypten und zum modernen Kölner Karneval.